Teslas Chief Executive hat Berichte über einen auf das Unternehmen gerichteten Lösegeld-Angriff bestätigt

Der Hacker hinter dem Angriff, ein russischer Staatsangehöriger, beabsichtigte, ein Lösegeld in Höhe von 1 Million Dollar in Bitcoin zu fordern. Der Angriff wurde jedoch vom FBI vereitelt, nachdem sich Tesla-Mitarbeiter gemeldet hatten. Musk bestätigte über einen Tweet, dass ein Mitarbeiter der Fabrik in Nevada angesprochen worden war, und bot eine Vorauszahlung von 1 Million Dollar und ein Bitcoin über Kryptoplattformen wie Bitcoin Code an, um den Angriff zu erleichtern.

Der Angestellte wurde aufgefordert, die Lösegeldforderung in Teslas Computernetzwerk zu installieren, die dann das gesamte System infizieren würde. Stattdessen teilte der Angestellte die Nachricht anderen Mitgliedern des Tesla-Personals mit, die sich daraufhin mit dem US Federal Bureau of Investigation (FBI) in Verbindung setzten.

Das FBI verhaftete am 22. August in Los Angeles einen Mann im Alter von 27 Jahren. Gerichtsdokumente bestätigten seine Identität als Egor Igorevich Kriuchkov und seine Nationalität als Russe. Ihm droht nun eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren, wenn er für schuldig befunden wird, nachdem er letzte Woche vor Gericht angeklagt wurde.

Elon Musk bezeichnete die Tat als „einen schweren Angriff“. Erwähnenswert ist, dass Elon Musk auch zu den vielen hochkarätigen Twitter-Benutzern gehörte, die im Juli Opfer eines Hacks auf Bitcoin-Basis geworden waren.

Der in Kalifornien ansässige EV-Hersteller hat eine geschätzte Marktkapitalisierung von 465 Milliarden Dollar und ist damit gemessen am Marktwert der größte Autohersteller der Welt. Es wird berichtet, dass der Geschäftsführer des Unternehmens ein Privatvermögen von mehr als 100 Milliarden Dollar hat.

Bitcoin ist bei weitem das populärste Krypto der Welt, aber nicht alles daran ist positiv

Die Krypto-Münze ist das beliebteste Werkzeug, das von Cyberkriminellen benutzt wird, um Opfer im Internet auszubeuten. Laut einer FBI-Studie wurden Malware-Opfer in den letzten sechs Jahren zur Zahlung von über 140 Millionen Dollar gezwungen.

Ransomware-Hacker verschlüsseln die Dateien ihrer Opfer und blockieren fortwährend ihren Zugang zu diesen Dateien oder manchmal zum gesamten System. Dann verlangen sie ein Lösegeld, oft in Krypto-Währung, um die Dateien zu entschlüsseln, wobei der Hacker drohen könnte, die Dateien zu löschen oder zu veröffentlichen.

Diese Angriffe haben während dieser Pandemieperiode noch zugenommen, da die Cyberkriminellen den Ansatz „Work from Home“ ausnutzen. Bereits im April berichtete die Internationale Kriminalpolizeiliche Organisation (Interpol) über eine Zunahme von Lösegeldangriffen.